Metastudie des IW: Fehlendes Knowhow bremst die Digitalisierung in Unternehmen

Eine Studie des IW verdichtet 46 Studien zur Digitalisierung bzw. zu Industrie 4.0. Es wird deutlich, dass fehlendes Knowhow die Digitalisierung stark bremst.

Nationaler IT-Gipfel in Saarbrücken: 2. Tag

Der zweite Tag des nationalen IT-Gipfels mit dem Schwerpunkt digitale Bildung ist im Gegensatz zum ersten Tag, der vor allem durch kleinere, parallele Podien bestimmt war, durch wenige große Vorträge und Podien bestimmt.

Digitale Medien in Betrieben: Studie des BIBB

Die Studie „Digitale Medien in Betrieben – heute und morgen“ liefert eine Bestandsaufnahme zur Nutzung digitaler Medien und Geräte in der täglichen Arbeit und der Aus- und Weiterbildung.

Kultusministerkonferenz: Strategie „Bildung in der digitalen Welt“ soll bis Ende 2016 verabschiedet werden

Die Kultusministerkonferenz will bis Ende dieses Jahres eine neue Strategie verabschieden. Sie wird die Empfehlung zur Medienbildung in Schulen ersetzen.

Studie im Auftrag des VDMA: Das Potential der Berufsbildung zur Gestaltung von Industrie 4.0 nutzen

Die Studie des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) liegt inhaltlich nahe an der Studie des Verbands der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie (vbm): Auch sie konzentriert sich auf die gewerblich-technische Aus- und Weiterbildung. Auch sie kommt zum Ergebnis, dass es zunächst keiner neuer Berufe bedarf. Und sie arbeitet den Stellenwert der Berufsbildung heraus. Und das überzeugend.

Gewerblich-technischer Qualifizierungsbedarf durch mehrere aktualisierte Berufsprofile befriedigen

Eine Studie des Verbands der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie (vbm), die von der Universität Bremen durchgeführt wurde, untersucht die Veränderungen von Kompetenzanforderungen in der Metall- und Elektroindustrie für gewerblich-technische Mitarbeiter auf Shop-Floor-Ebene und der mittleren Beschäftigungsebene aufgrund von Industrie 4.0. Sie konkretisiert Veränderungsnotwendigkeiten in den M+E-Berufen.

Kompetenz bzw. Bildung ist mehr Beherrschung operativer Prozesse

Neben dem Missverständnis, dass Prozesse mit Routinen gleichzusetzen sind, gibt es das Missverständnis, Prozessorientierung auf die Beherrschung von operativen Prozessen zu begrenzen. Der Wirtschaftspädagoge Tramm hat mit Bezug auf kaufmännische Sachbearbeitung mehrfach herausgearbeitet, dass es in Curricula um mehr gehen muss. Der strategische und der normative Horizont kaufmännischer Sachbearbeitung darf nicht übersehen werden. Systemverständnis und systemisches Denken sind prozessübergreifend zu berücksichtigen.

Prozesse sind nicht Routinen, sondern verlangen Empowerment

In der Diskussion um Prozessorientierung – gerade als curriculares Prinzip – fällt mir auf, dass immer mal wieder Prozesse und Routinen verwechselt werden. Dieses Verständnis steht in der Gefahr, dass Kompetenz dann im Sinne von ‚Routinen beherrschen‘ gesehen wird.