Bildung in der digitalen Welt: Neue Strategie der Kultusministerkonferenz

Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat heute (8.12.2016) das Papier „Bildung in der digitalen Welt“ verabschiedet und vorgestellt. Eine interessante, breit angelegte Strategie, die vieles verändern könnte.

Nationaler IT-Gipfel in Saarbrücken: 2. Tag

Der zweite Tag des nationalen IT-Gipfels mit dem Schwerpunkt digitale Bildung ist im Gegensatz zum ersten Tag, der vor allem durch kleinere, parallele Podien bestimmt war, durch wenige große Vorträge und Podien bestimmt.

Berufsbildung 4.0: Leiter des Bundesinstituts für Berufsbildung betont die Rolle des Bildungspersonals

In einem aktuellen Interview in der FAZ äußert sich der Leiter des Bundesinstituts für Berufsbildung, Prof. Dr. Esser, zur Berufsbildung in Industrie 4.0. Er betont die Rolle des Bildungspersonals.

Industrie 4.0 im ZDF heute journal anlässlich der VDMA-Studie

Offensichtlich vor dem Hintergrund der vom Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) in Auftrag gegebenen Studie „Industrie 4.0 – Qualifizierung 2025“ von Sabine Pfeiffer u.a. hat das ZDF heute journal einen Beitrag „Der Job der Zukunft in Industrie 4.0“ gesendet. Der Beitrag gibt einen knappen Überblick.

Quelle: ZDF Heute Journal (Autor). Der Job der Zukunft in Industrie 4.0. ZDF Heute Journal vom 18.05.2016. [Bild: Screenshot aus dem genannten Video]

Studie im Auftrag des VDMA: Das Potential der Berufsbildung zur Gestaltung von Industrie 4.0 nutzen

Die Studie des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) liegt inhaltlich nahe an der Studie des Verbands der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie (vbm): Auch sie konzentriert sich auf die gewerblich-technische Aus- und Weiterbildung. Auch sie kommt zum Ergebnis, dass es zunächst keiner neuer Berufe bedarf. Und sie arbeitet den Stellenwert der Berufsbildung heraus. Und das überzeugend.

Gewerblich-technischer Qualifizierungsbedarf durch mehrere aktualisierte Berufsprofile befriedigen

Eine Studie des Verbands der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie (vbm), die von der Universität Bremen durchgeführt wurde, untersucht die Veränderungen von Kompetenzanforderungen in der Metall- und Elektroindustrie für gewerblich-technische Mitarbeiter auf Shop-Floor-Ebene und der mittleren Beschäftigungsebene aufgrund von Industrie 4.0. Sie konkretisiert Veränderungsnotwendigkeiten in den M+E-Berufen.

Keine IT-Mindeststandards im betrieblichen Teil der Dualen Berufsausbildung

In der Dualen Berufsausbildung sind curricular für den betrieblichen Teil der Ausbildung die Ausbildungsordnungen und für den schulischen Teil die Lehrpläne maßgeblich. Ausbildungsordnungen werden von Fachleuten gemeinsam mit dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) erarbeitet und mit den Rahmenlehrplanentwürfen abgestimmt (BIBB, 2015). Mindeststandards für die IT-Kompetenz der Auszusbildenden sind für den betrieblichen Teil nicht vorgesehen.

Produktionstechnologe: Auftrieb durch Industrie 4.0?

Die Duale Ausbildung „Produktionstechnologen/zur Produktionstechnologin“ wurde 2008 eingeführt. Die Ausbildung ist für folgendes Berufsbild entworfen:

  1. Betreiben von Produktionsanlagen,
  2. Einrichen und Warten von Produktionsanlagen,
  3. Konfigurieren von Produktionsanlagen,
  4. Anfahren von Produktionsanlagen,
  5. Gestalten und Sichern von Produktionsprozessen.