Datenbrillen in der beruflichen Weiterbildung (Maschinen- und Anlagenbau)

Dirk Metzger, Christina Niemöller und Oliver Thomas von der Universität Osnabrück beschreiben im Handbuch E-Learning den Einsatz von Datenbrillen in der beruflichen Weiterbildung am Beispiel des Maschinen- und Anlagenbaus. Als „hybride Aus- und Weiterbildung“ bezeichnen sie ein Konzept, das virtuelle Realität (VR) und erweiterte Realität – Augmented Reality (AR) – miteinander kombiniert.

Vor dem Einsatz wird die Weiterbildung durch VR, während der Ausführung der Tätigkeit vor Ort durch AR und auch nach der Tätigkeit (Debriefing) unterstützt. Das AR/VR-System beruht dabei auf Daten aus der Konstruktionssoftware (Computer Aided Design – CAD-Programme).

hybride-bildung-metzger-schemaBild: Metzger, Niemöller & Thomas (2016)

Zusammen mit Daten für Prozesse werden diese durch Autorensoftware aufbereitet. In die Wertschöpfungskette tritt ein Informationsdienstleister, der zwischen den bestehenden Daten der Hersteller aus dem Maschinen- und Anlagenbau und dem Dienstleister vermittelt. Es handelt sich um ein Beispiel für einen Blended Learning, in dem Perfomance Support integriert wird.

Quelle: Metzger, D., Niemöller, C. & Thomas, O. (2016). Hybride Aus- und Weiterbildung – wie Datenbrillen die Lern- und Arbeitsumgebung von morgen verändern. In K. Wilbers (Hrsg.), Handbuch E-Learning (62. Erg.-Lfg. April 2016, Abschnitt 5.24, S. 1–17). Köln: Verlag Deutscher Wirtschaftsdienst [Bilder: ebenda]

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