Computerführerschein

Der Computerführerschein (ECDL) ist ein Kompetenzmodell für IT-Literalität – eine nicht berufsbezogene Bildung im Umgang mit IT (digital literacy). 1995 wurde von der Dachgesellschaft CEPIS (Council of European Professional Informatics Societies) mit Unterstützung durch die europäische Kommission eine Arbeitsgruppe gebildet, die untersuchen sollte, wie die IT-Literalität gesteigert werden könnte. Das Kompetenz- bzw. Zertifizierungsmodell European Computer Driving Licence (ECDL) unterscheidet heute vier verschiedene Kompetenzebenen (Base, Standard, Advanced). Der ECDL ist modularisiert.

ECDL

Auf der Ebene „ECDL Standard (Profile)“ sind die vier Basismodule sowie mindestens drei aus neun Standardmodulen vorgesehen. Für die Module werden Modulziele ausgewiesen, zum Beispiel „Prepare web pages for publishing to a web server“ für das Modul „Web Editing“. Die Modulziele werden präzisiert durch sogenannte Skills, wie zum Beispiel „Publish“ und sogenannte Task Items wie “Upload, download a website to, from a server“. Nach Angaben der ECDL Foundation haben 2015 in 150 Ländern 14 Millionen Kandidaten den ECDL. Einige berufsbildende, aber auch allgemeinbildende Schulen bereiten ihre Schülerinnen und Schüler für den ECDL vor.

[Bilder: ECDL Foundation, Bilder zum ECDL-Programm, www.ecdl.org]

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