Kompetenzmodelle werden benötigt

Ein Kompetenzmodell ist ein Modell, das Kompetenzbereiche bzw. Kompetenzdimensionen bzw. Kompetenzkategorien und Kompetenzniveaus unterscheidet. Ein Kompetenzmodell wird auch „Kompetenzrahmen“, „Qualifikationsrahmen“ oder „Referenzsystem (für Lernergebnisse)“ genannt. Ein Kompetenzmodell systematisiert Kompetenzen, d. h. Kompetenzanforderungen bzw. Lernergebnisse, für die Planung und Reflexion, insbesondere den Vergleich.

Ein – allgemeines – Kompetenzmodell ist der Deutsche Qualifikationsrahmen (DQR). Der DQR ordnet die Qualifikationen der verschiedenen  Bildungsbereiche acht Niveaus zu, die durch Lernergebnisse beschrieben werden. Der DQR unterscheidet dabei zwei Kompetenzkategorien: „Fachkompetenz“, unterteilt in „Wissen“ und „Fertigkeiten“, und „Personale Kompetenz“, unterteilt in „Sozialkompetenz und Selbständigkeit“.

Als Reaktion auf Industrie 4.0 wird es sich als notwendig erweisen, Kompetenzmodelle zu entwickeln. Allgemeine Beispiele sind der NRW-Medienpass, der Computerführerschein oder aber auch bestimmte Herstellerzertifikate. Zur Vertiefung darf ich auf mein Buch „Wirtschaftsunterricht gestalten“ hinweisen.

[Bild: Geralt, CC0 Public Domain, pixabay.com]

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